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Um eine Internetseite zu erstellen, werden neben den eigentlichen Inhalten zunächst zwei Dinge benötigt, die über einen Dienstleister zur Verfügung gestellt werden:

  • Domains
  • Webhosting

Wir, die Firma Greatnet.de, sind ein solcher Dienstleister (Hosting Anbieter), auch Provider oder Webhoster genannt.

Was ist ein Webhoster und welche Aufgaben hat er zu erfüllen?

Ein Webhoster stellt Server für Webhosting zur Verfügung und unterstützt bei der Registrierung von Domains. Die Aufgaben eines Hosting Providers bestehen hauptsächlich darin, die Server zu installieren, zu administrieren und zu überwachen – sodass der Server und dessen Dienste letztendlich nahezu ohne Ausfallzeiten rund um die Uhr zur Verfügung steht. Selbstverständlich unterstützt der Webhoster seine Kunden in allen Fragen rund um das Webhosting, idealerweise durch kostenlosen und gut erreichbaren Support.

Die Domain wird benötigt, um die eigene Homepage später im Internet aufrufen zu können. Die Domain wird nicht gekauft, die Domain wird registriert – die Hintergründe zur Registrierung einer Website bzw. Domainregistrierung sind ganz klar, die Sicherung der einzigartigen Domain und damit der Internetadresse. Die Domain bildet auch den Grundstock für eigene E-Mailadressen. Die E-Mail setzt sich zusammen aus irgendwas@domain.tld. Der Teil vor dem @ Zeichen ist also beliebig, wird üblicherweise klein geschrieben (jedoch egal) und darf keine Sonderzeichen enthalten (Ausnahme: Bindestrich, Unterstrich und Punkt). Der Teil nach dem @ Zeichen ist die Domain und setzt sich zusammen aus dem Domainnamen und der Domainendung (Top Level Domain). Für Deutschland sind dies üblicherweise .de Domainendungen – Österreich beispielsweise .at. Alle bei Greatnet.de verfügbaren Domainendungen in der Übersicht.

Für reine Mailadressen reicht prinzipiell ein Emailprovider. Ein Email Provider ermöglicht die Erstellung von Emailadressen, und dadurch den Versand und Empfang von Emails. Die Mails können dann mit gängigen Emailprogrammen (Outlook, Outlook Express, Mail, Entourage oder Thunderbird) abgerufen werden, oftmals steht auch ein webbasierter Webmailer zur Verfügung. Bei diesen Hostingangeboten lässt sichi.d.R. jedoch keine eigene Webseite erstellen.

Um eine professionelle Homepage online stellen zu können, ist jedoch das klassische Hosting erforderlich. Homepage Hosting – was ist das? Hosting für Homepages erfolgt auf Rechnern, die sich in Ihrer Bauart vom PC unterscheiden. Jedoch sind auch diese Rechner bzw. Server im Innenleben durchaus mit einem PC zu vergleichen. Ausschlaggebend ist das Betriebssystem – am weitesten verbreitet ist das LINUX Hosting – die Linuxbasierenden Systeme sind lizenzkostenfrei und haben sich daher stark etabliert. Kostenloser Webspace ist damit grundsätzlich möglich. Um aber Personalkosten, Hardware und Verwaltungskosten abzudecken, werden beim kostenlosen Webhosting oftmals Werbeeinblendungen vorgenommen, um die Infrastruktur refinanzieren zu können. Zudem kann kostenloses Webhosting auch schlechte Erreichbarkeit der Inhalte bedeuten – daher gibt es einige Dinge, die beim Webhosting zu beachten sind. Beispielsweise können Server in Deutschland oder allgemein inländische Server schneller erreicht werden – die Leitungen und Verbindungsknoten sind übersichtlich – die Daten können schnell übertragen werden. Weiterhin sollte für den stabilen Datenaustausch zwischen eigenem Rechner und dem Webserver das klassische FTP Hosting in Betracht gezogen werden.

Wie aber nun die eigene Homepage einrichten? Günstiger Webspace kann ganz klar die zuverlässigere Alternative zum kostenlosen Hosting sein.

Ermöglicht wird der günstige Preis durch das sogenannte Shared Hosting. Dabei teilen sich mehrere Kunden einen Webserver. Die Gesamtkosten lassen sich damit auf mehrere Kunden aufteilen – dadurch ist günstiges Hosting dann möglich. Diese Hostingform ist ideal für den Internetauftritt einer Privatperson. Der Internetauftritt eines Unternehmens hingegen, stellt möglicherweise höhere Ansprüche an Leistung, Performance und Erreichbarkeit. In diesem Fall ist u.U. das Managed Hosting die Ideale Webhostinglösung. Der Server steht nur einem Kunden zur Verfügung, wird rund um die Uhr überwacht und seitens des Providers auf dem neuesten Stand der Technik gehalten. Der Kunde muss sich also im Gegensatz zu einem dedzierten Root Server nicht selbst um den Betrieb des Servers kümmern.

Fazit: Webhosting Angebote gibt es viele – oftmals lohnt sich ein Webhostingvergleich, um letztendlich das geeignete Webpaket, oder den Server zu erhalten. Gravierende Preis / Leistungsunterschiede beginnen bei der Differenzierung zwischen privatem und Business Web Hosting. Interessant für beide Sparten könnte durchaus auch das Trendmodell Unlimited Webhosting werden, das sich in Deutschland jedoch noch nicht etabliert hat, da das unlimited Hosting – also das Hosting ohne Einschränkungen – technisch gar nicht realisierbar ist. Dennoch kann dieses Modell in Zukunft durchaus eine sinnvolle Alternative zu limitierten Angeboten darstellen.

Nachdem Hosting und Domain gesichert sind, lässt sich die eigene Homepage einrichten – aber wie erstelle ich eine Homepage?

Keine Sorge! Die eigene Homepage zu gestalten ist keine Geheimwissenschaft! Denn zum einen gibt es den Homepage-Baukasten, mit dem aus einer Reihe von fertigen Vorlagen eine Homepage zusammengestellt werden kann, zum anderen gibt es diverse Homepage-Software, mit welcher die Homepage mit einem Programm zu Hause erstellt werden kann. Immer beliebter werden jedoch die Vielzahl an Content Management Systemen, die dank vielfältiger Homepagevorlagen ebenfalls einen schnellen Start der eigenen Internetseiten ermöglichen und die Pflege der eigenen Internetseite von fast jedem Punkt der Erde erlauben.

Alle diese Möglichkeiten haben jedoch eine Gemeinsamkeit! Die Verbindung zum Webserver.

Sofern der gemietete Webspace nicht bereits über fertige Layouts oder Content Management Systeme verfügt, die ggf. bequem per Mausklick installiert werden können, muss eine Verbindung zum Webserver hergestellt werden. Dies erfolgt klassisch über einen FTP Zugang – mit einer entsprechenden Software, einem FTP Programm, lässt sich der eigene Rechner mit dem Webserver verbinden. Über diese Verbindung können dann Dateien ausgetauscht werden. Daher ist für eine Datenübertragung ein FTP Webspace unabdingbar.

Zunehmend stellen auch immer mehr Homepage Tools und insbesondere Content Management Systeme wie etwa Typo3, erweiterte Anforderungen an den Webserver. So werden nicht etwa, wie früher üblich, fertige Dokumente per FTP übertragen, sondern nur die Hülle der zukünftigen Webseiten. Der Content, also der Inhalt, wird später über diese Hülle in das System eingepflegt. Das hat den riesigen Vorteil, dass all die Dokumente nicht erst in das Internet übertragen werden müssen, sondern dass die Inhalte bequem direkt über das Internet erfasst werden können. Dabei werden die Inhalte üblicherweise in MySQL Datenbanken abgelegt und vom System dann zur Anzeige gebracht, wenn es erforderlich wird. Die Festlegung, wann ein Inhalt zur Anzeige gebracht werden muss, erfolgt durch ein Programm, das auf dem Server abläuft. Üblicherweise wird dafür heute PHP verwendet.

Zum Abschluss geht es um das Thema Sicherheit – sowohl im rechtlichen als auch technischen Sinn. Rechtliches zum Thema Webseite: In aller Regel muss der Betreiber der Seite in einem gut zu erreichenden Impressum genannt werden. Inhalte der Seite sollten nur aus eigener Feder stammen, oder es sollte eine schriftliche Zustimmung zur Nutzung für fremde Inhalte vorliegen. Verlinkungen sollten nur auf Seiten erfolgen, deren Inhalte nicht rechtswidrig sind und selbst sollten die eigenen Seiten selbstverständlich auch nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Beratung zu Inhalt, Haftung und Verantwortung, sowie zu Namens- und Urheberrechten, erteilen Ihnen sicher die Fachanwälte Ihres Vertrauens.

Im technischen Teil des Themas Sicherheit gilt ein alter IT Grundsatz: Backup erstellen, anschließend ein Backup erstellen. Damit ist sinnbildlich gemeint: Je häufiger Sicherungen erstellt werden, desto aktueller und damit effektiver ist die letzte Datensicherung. Im Falle des FTP Hosting ist es daher auch ratsam, ein erstelltes Backup auf einem zweiten System – z.B. lokal auf dem eigenen Rechner – zu sichern. Viele Webhoster halten jedoch ausgelagerte Backupsysteme zur Verfügung, die derartige FTP Backups möglicherweise überflüssig machen.

Interessant können FTP Backups allerdings für den umgekehrten Fall werden. Nämlich dann, wenn wichtige Daten vom PC zum Zweck der Datensicherung auf einen zweiten Rechner übertragen werden sollen. Die Daten können bequem per FTP auf einen Webserver übertragen werden, ohne weitere zusätzliche Hardware anschaffen zu müssen. Die Daten sollten dabei – je nach Anwendungszweck – ggf. besser in einem versteckten, oder einem über das Internet nicht erreichbaren Unterordner abgelegt werden.



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