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Für Firmen ist es ein Muss, für viele Privatleute wird es immer interessanter: das eigene Webangebot im Internet. Denn die Kunden und auch viele Bekannte fragen nach: Haben Sie eine eigene Homepage im Internet? Wer diese betreiben will, der braucht erst mal Webspace, also Speicherplatz, um das Internetangebot ablegen zu können. Wer nur wenige Seiten auf seiner Homepage hat, für den genügt es, einzelne Webseiten als HTML-Seiten auf dem Webspace abzulegen. HTML ist eine spezielle Seitenbeschreibungssprache für Webseiten. Es gibt kostenlose und kostengünstige Programme, um diese Seiten zu erstellen. Man kann aber hierzu auch Standardtextprogramme wie Word einsetzen. Wer die Seiten einheitlich formatieren will, kann dies mit einer kleinen CSS Datei erledigen. Hat man allerdings eine Vielzahl von Seiten, dann kommt man mit dieser Methode schnell an seine Grenzen. Denn die Seiten sollen ja ein einheitliches Gestaltungsmuster haben. Wenn man dann am Muster eine Kleinigkeit ändern will, dann muss man die gleiche Anpassung auf vielen Seiten vornehmen, eine wenig spannende und fehlerträchtige Angelegenheit. Hier würde es dann weiterhelfen, wenn man auf dem Webspace die Programmiersprache PHP einsetzen könnte. PHP ist ein kostenloses Programm, um die Webseiten zum Zeitpunkt der Abfrage zu erzeugen. Die dem Besucher anzuzeigenden Seiten werden erst dann erzeugt, wenn sie benötigt werden. PHP kann dann die Seite aus einzelnen Bausteinen zusammensetzen. Damit wird die Websiteprogrammierung modularisiert und kann flexibler angepasst werden. Ebenso ist es möglich, komplexer auf spezielle Benutzerwünsche einzugehen. So könnte man beispielweise konkrete Angaben des Besuchers über ein Formular abfragen und diese Angaben dann in eine Berechnung einbeziehen und dem Besucher ein für ihn spezifisches Ergebnis anzeigen. Noch mehr Möglichkeiten bekommt man, wenn man auf seinem Webspace eine Datenbank wie MySQL einsetzen kann. MySQL ist ebenso wie PHP ein kostenloses Produkt. Nun können Informationen auf den anzeigenden Seiten aus der Datenbank ausgelesen werden. Benutzerangaben können dort gespeichert werden und sind so jederzeit wieder abrufbar. Man kann auf Basis der Kombination von PHP und MySQL also ohne große Anstrengungen eine Waren- und Dienstleistungsverkaufsportal entwickeln. Im Regelfall ist aber keine Neuentwicklung notwendig, da es bereits eine Vielzahl von spezifischen (und ebenso kostenlosen) Standardprodukten, sogenannte CMS gibt. CMS steht für Content-Management-System und dient dazu, die Website einheitlich über eine Datenbankschnittstelle zu verwalten. Populär sind Produkte wie Typo3 oder Joomla, die auch Komponenten zum Verkauf von Waren oder Dienstleistungen sowie Möglichkeiten zum Betreiben einer Community haben. Blogger setzen gerne das etwas einfacher gebaute Blogprogramm Wordpress ein. E-Learning-Plattformen kann man mit Moodle betreiben. Alle diese Produkte setzen auf der Kombination von PHP und MySQL auf. |
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